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Sterben mit 69 bald Pflicht?
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Rente mit 69 – aber mit 35 Jahren bereits das Verfallsdatum überschritten!?

Rente mit 69 – aber mit 35 Jahren bereits das Verfallsdatum überschritten haben und zum alten Eisen gehören? Das passt alles gar nicht zusammen. Nicht die demografische Entwicklung muss uns als Horrorvision auf der Nase tanzen, sondern vielmehr die hohe Erwerbslosigkeit, der Ausbau des Niedriglohnsektors, die Ein-Euro-Sklavenarbeit und andere prekäre Jobs, die insgesamt zu einer niedrigeren Rente führen! Dies ist wieder ein Thema, das von Mindestlöhnen und einer dringend notwendigen Umverteilung der Ware Arbeitsplatz ablenken soll, damit mehr Menschen die Chance auf eine zeitlich unbeschränkte und befriedigend bezahlte Beschäftigung bekommen können!

In den Jobcentern wird immer öfter sanktioniert. Die Sanktionen dienen nicht nur zur Disziplinierung der Erwerbslosen, sondern helfen den Jobcentern auch dabei, Sparvorgaben zu erfüllen. Dies wird möglich, wenn sich ALG-II-Bezieher den Fortbildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen, den verpflichtenden, aber nicht selten sinnlosen Ein-Euro-Jobs entziehen. Es gibt kein Recht auf eine würdige materielle Existenz, nur die Verpflichtung zum Wohlverhalten. Ansonsten wird bestraft und durch Androhung von noch mehr Strafe zur Folgsamkeit „motiviert“. Neu ist die Härte, mit der dieser absurden Anspruchshaltung gegenüber Erwerbslosen Nachdruck verliehen wird: Seit dem Jahr 2007 nahm die Zahl der verhängten Sanktionen im folgenden Jahr um 58 Prozent zu. Auch untereinander vergleichen sich die Argen hinter vorgehaltener Hand mit örtlichen Sanktionsquoten. Dafür bedarf es keiner formalen Vorgabe für diese unanständige und oft rechtswidrige Sanktionspraxis, sondern es reicht aus, dass die Bundesregierung den Argen nur sehr unspezifisch vorgab, gefälligst 6,7 Prozent weniger Geld für ALG-II-Leistungen auszugeben als im vergangenen Jahr.

Wie das erreicht werden soll, bleibt der Arglist und Gemeinheit einer jeder Arge selbst überlassen. Ausgerechnet bei den Erwerbslosen unter 25 liegt die Sanktionsquote am höchsten. Der Grund dafür ist nicht etwa darin zu suchen, dass in dieser Altersklasse die Arbeitsunlust am höchsten sei, nein, ganz im Gegenteil ist sie hier besonders niedrig, denn die jungen Erwachsenen verlangen nach Arbeit. Doch die Sanktionswerkzeuge dürfen bei Unterfünfundzwanzigjährigen noch weitaus rigider eingesetzt werden als ohnehin schon. Schon beim ersten Vergehen „darf“ mit gnadenloser Härte zu 100 Prozent gekürzt werden. Leider sind viel zu wenige Erwerbslose dazu bereit oder fähig, sich zu wehren.

Würden sämtliche eingeschüchterten Armen plötzlich ihre Scham verlieren und ihre Rechte einfordern, wäre das für 2009 ausgegebene Sparziel der Bundesagentur schnell dahin. Täten sie es doch, würden sie sich ihrer Macht endlich bewusst! (Quelle/Auszug: www.scharf-links.de)

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